Ressource Efficiency of Processing Plants

Das 18., abschließende Kapitel mit dem Titel „Organisational Culture for Ressource Efficiency“ wurde von mir verfasst.

In diesem Kapitel geht es darum, wie eine neue, ungewohnte, ressourceneffiziente Kultur von den Menschen in den Betrieben implementiert und tatsächlich im Alltag gelebt werden kann.

Beschrieben wird, wie in der Praxis

  • Strukturen geschaffen werden um Vertrauen und Motivation aufzubauen und aufrechtzuerhalten.
  • welche Prinzipien dem zugrunden liegen, was der Maßstab für das Verhalten der Beteiligten ist sowie wie er seine Gültigkeit erfährt und behält.
  • welche Maßnahmen wie umzusetzen sind und wie mit den zu erwartenden Widerständen konstruktiv umgegangen werden kann.
Der Urmensch im Zirkuszelt

In diesem Buch, dem ersten von drei geplanten, beschreibe ich meine anwendbaren Erkenntnisse aus 40 Jahren Umgang mit „Psychologie“, Tätigkeiten als Facharbeiter und Manager sowie meiner Berufung als Führungsberater, -trainer und -coach.

Es beinhaltet wesentliche Elemente aus Ken Wilders integraler Philosophie und beschreibt konkrete Führungswerkzeuge, die im Industrie 4.0 Kontext wirksam werden.

Mit dem Buch beabsichtige ich, Führungskräfte, und das ist mir wichtig, auch jeden anderen, der sich für sich selbst und andere Menschen interessiert, anzusprechen.

Der Anspruch ist nicht Perfektion oder wissenschaftliche Genauigkeit. Vielmehr soll es für Klarheit und Selbstwirksamkeit beim Leser, im hoch komplexen innerpersönlichen und zwischenmenschlichen Umgang sorgen! Es geht also nicht nur um die Verbesserung nackter Zahlen, sondern ebenso um Gefühle, Menschlichkeit und Sinn, nicht nur in der Arbeitswelt.

In der ersten Hälfte dreht sich alles um die aus der Praxis heraus entwickelte Metapher vom „Urmenschen im Zirkuszelt“. Man kann sich nämlich das menschliche Gehirn nicht nur als strukturierte Ansammlung von Milliarden Neuronen und Gliazellen vorstellen, sondern auch als ein riesengroßes, uraltes Zirkuszelt! In seinem Inneren ist es allerdings dunkel. Vollständig dunkel? Nein! In der Zirkuskuppel steuert unser Unbewusstes, in Form eines noch völlig behaarten, nicht sprechen könnenden Urmenschen, der vielleicht vor 500.000 Jahren lebte, unser Bewusstsein. Dieses Bewusstsein stellt sich dar durch einen Suchscheinwerfer, der auf den Rängen und in der Manege für einen etwa ein Quadratmeter großen Lichtkreis sorgt. Dieses Licht steht für das, woran wir gerade bewusst denken. Der Gegenspieler des Urmenschen ist unser Intellekt. In unserem Zirkuszelt ist es ein Professor mit Halbglatze und Nickelbrille in grauem Kittel. Der bedient eine Fernbedienung mit der er den „Scheinwerfer des Bewusstseins“ ebenfalls steuern kann. Er kann sie aber nur dann nutzen, wenn der Urmensch es zulässt! Sonst nicht!

In der Manege des Zirkus treibt sich, neben dem Professor, ein buntes Völkchen weiterer Akteure herum. Da gibt es beispielsweise einen transparenten Bauch mit Beinen darunter. Der beinhaltet unsere Gefühle. Die graue Eminenz, eine Person mit Trenchcoat und tief ins Gesicht gezogenem Schlapphut, steht für unsere Überzeugungen. Für die bewussten Überzeugungen. Sein unsichtbarer Zwillingsbruder für die unbewussten. Motivation und Frust sind Darsteller, die wie Wetterhäuschenfiguren auf einer starren Achse miteinander verbunden sind. Ist die Motivation in der Manege, befindet sich die Frustration auf der Hinterbühne und umgekehrt. Diese und viele weitere Gestalten, die für die Aspekte unseres Denkens und Handelns stehen, befinden sich, wie Urmensch und Professor, in ständiger Wechselwirkung mit unseren Erinnerungen – das sind die Ränge – und unseren Gedanken, den Zuschauern.

Durch dieses Modell erhält der Leser ein plastisches, nachvollziehbares Bild, der gehirninternen Prozesse. Das sorgt für Klarheit und dafür, sich selbst und andere besser zu verstehen, sowie wirksamer zu beeinflussen, sprich zu führen. Denn „Der Urmensch im Zirkuszelt“ ist ein Führungsbuch. Eines, das die gewohnten Grenzen üblicher Führungsliteratur sprengt und neue, ungeahnte Möglichkeiten bietet.

In der zweiten Hälfte erhalten Sie funktionierende Führungswerkzeuge. Hierunter verstehe ich konkrete Vorgehensweisen, sich und andere zu betrachten, sinnvoll zu denken und wirksam zu handeln. Zu diesen Führungswerkzeugen gehören

  • Z.I.E.L². – eine im Führungsalltag leicht zu verwendende, hoch wirksame, weil den Urmenschen einbeziehende, Zielformulierungshilfe.
  • „Dissonanz-Botschaften“ – eine Form der Aussage, die andere zum Denken anregt.
  • nützliche Einsichten, wie man eine für den Umgang mit Menschen hilfreiche innere Haltung annimmt.

und vieles, vieles mehr, das Sie als Mensch und Führungskraft weiter bringt.

In den Büchern, die vor Mitte August ausgeliefert wurden, hat leider der Fehlerteufel zugeschlagen:

Auf Seite 61 steht die unterste Sprosse der Leiter für die „Wahrnehmung“. In der Ellipse auf der die Leiter steht sollte hinter dem Schrägstrich nach Ereignisebene das Wort „Umwelt“ stehen.

Seite 92: In der siebten Zeile steh das Wort Coach. Es muss heißen: Coachee.

Seite 110: In der drittletzten Zeile steht das Wort Coaches. Es muss heißen: Coachees.

Auf Seite 137 sollte ein Atom symbolisiert sein. Selbstverständlich gehört das Minuszeichen im kleinen Kreis – es soll ein Elektron symbolisieren – nicht rechts neben die Ellipse, die ein Kreis sein soll, sondern direkt auf die runde Form.

Hier finden Sie die Antworten

Seite 43

Die Hauptaufgabe des Urmenschen in unserem Modell ist es, sich zu schützen und das Überleben sicherzustellen.

Es ist das Zusammenspiel von Zweien. Diese sind das Bewusstsein und der Intellekt. Diese sind kein Selbstzweck, sondern wurden vom Urmenschen entwickelt, um seine Hauptaufgabe in einer sich ständig wechselnden Umwelt besser bewältigen zu können.

Es ist der „Urmensch“, der aufgrund dieser Macht die Rolle des Regisseurs inne hat.

Es ist unverhältnismäßig schneller, merkfähiger und mächtiger als sein Gegenspieler. Es verwendet alle, ihm aus seiner Sicht zum Überleben geeigneten Vorgehensweisen. Dazu gehört in erster Linie, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Falls es Zweifel hegt, entscheidet es sich für „Feind“. Um sich sicher zu fühlen, versucht es alles zu begründen. Es ist kooperativ, wenn es ihm sinnvoll erscheint. Es rächt sich, um vermeintlich seine Sicherheit zu erhören. Es braucht den Ausgleich um sich wohlzufühlen. Innere Spannungen mag es nicht.

Es, das Unbewusste oder Er, der Urmensch, ist der Autopilot. Ohne den unbewussten Apekt gäbe ein kein Leben. Er bewacht sein Revier. Er hat gerne Recht, weil er das Gefühl der Sicherheit will, und „Recht haben“ ist für ihn ganz einfach. Dafür braucht er nicht einmal seinen „kleinen Professor“ und den „Scheinwerfer“ zu aktivieren. Er blendet einfach das aus, was ihn vermeintlich nicht unterstützt. Und das ganz unbewusst.

Er verallgemeinert, damit ihm die Welt einfach und übersichtlich erscheint, und er sich sicher fühlt. Er reagiert ausschließlich auf das, was seine Aufmerksamkeit erregt. Und das hat stets mit seinen uralten Maßstäben zu tun, die aus einer Welt, in der es ausschließlich ums körperliche Überleben geht, kommen. Alles außerhalb seines Fokus existiert nichts für ihn und für keinen anderen Akteur im Zirkuszelt. Denn er entscheidet, was die anderen mitbekommen.

Allerdings sind Urmenschen auch individuell. Die zuvor beschriebenen Eigenschaften sind somit in jedem Individuum unterschiedlich stark oder schwach ausgeprägt.

Ausschließlich Freund oder Feind. Mehr geht nicht. Für alle weiteren Differenzierungen benötigt er den Scheinwerfer und den kleinen Professor. Da das allerdings anstrengend ist, und seine „Schwarz-Weiß-Strategie“ aus seiner Sicht absolut sicher ist, kommen die beiden bei zwischenmenschlichen Begegnungen eher selten zum Einsatz.

Natürlich gibt es Sachprobleme. Allerdings weniger, wenn Menschen daran beteiligt sind. Dann gibt es vorwiegend Beziehungsprobleme, die uns als Sachprobleme erscheinen. Sind die zwischenmenschlichen Herausforderungen (Feindhaltung) gelöst, lassen sich alle Sachprobleme die durch Menschkraft handhabbar sind, mit Leichtigkeit lösen.

Seite 49

Der Ball kostet 50 Cent. Somit ist der Schläger mit 10 Euro 50 , 10 Euro teurer als der Ball und der Gesamtpreis beträgt 11 Euro.

Moses hatte keine Arche. Der mit der Arche hieß Noah.

Um diese Frage zu beantworten ist es hilfreich, die Holistik zu Rate zu ziehen. Die sagt, dass jedes Ding und jeder Prozess auf dieser Welt „Holon“ ist. Holon ist das altgriechische Wort für „Ganzes“. Die Holistik meint mit Holon jedoch, sowohl Teil als auch Ganzes. Denn in unserer Welt besteht jedes Ganze aus Teilen. Jedes dieser Teile ist wiederum für sich ein Ganzes, das aus Teilen besteht, die ebenfalls Ganze sind.

Da dieser Gedankengang in unserer Gesellschaft nicht verbreitet und somit nicht jedem vertraut ist, versuche ich mich an einem Beispiel:

Betrachten wir einen einfachen Organismus. Den Einzeller. Dieser besteht aus Atomen und Molekülen. Atome sind Ganze, aber gleichzeitig auch Teile. Und zwar Teile von Molekülen. Moleküle sind Ganze aber gleichzeitig ebenfalls Teile. In unserem Beispiel von Einzellern.

Da, wie ich im Buch ausführe, das Gehirn gerne „vermengt“ also Dinge zusammenfasst die nicht zusammengehören bzw. das eine nicht vom anderen, zumindest auf abstrakter Ebene unterscheidet, frage ich weiter:

Was ist nun Teil wovon? Hierbei hilft es, sich einfach vorzustellen, alle Holons einer Kategorie verschwinden zu lassen oder anders ausgedrückt, „aufzulösen“. Nehmen wir an, alle Zellen und nur die Zellen verschwinden, lösen sich also auf, alles andere bliebe da. Wären dann die Moleküle noch vorhanden? Ja! Denn Moleküle sind Teile von Zellen und müssen, hierarchisch betrachtet, nicht verschwinden, sich nicht auflösen, wenn die Zellen das tun. Denn bitte bedenken Sie: Moleküle gab und gibt es völlig unabhängig von Zellen.

Sind so betrachtet, Zellen Teile von den Molekülen oder Moleküle Teile von Zellen? Moleküle sind natürlich Teile von Zellen und nicht umgekehrt.

Nehmen wir nun an, alle Moleküle, und nur die Moleküle, verschwinden, bzw. lösen sich auf. Wären dann die Atome noch vorhanden? Ja, selbstverständlich, denn sie sind ja nur Teile von Molekülen. Und verschwänden die Moleküle, was wäre dann mit den Zellen? Diese würden ebenfalls verschwinden, da die Teile aus denen sie bestehen, die Moleküle, nicht mehr existieren.

Betrachten wir nun den Menschen und die Natur. Die Natur besteht, stark vereinfacht, aus Atomen, Molekülen und Zellen. Würde die gesamte Natur, verschwinden, sich auflösen, was geschähe mit dem Menschen? Wäre er noch vorhanden? Natürlich nicht. Entfernte man allerdings alle Menschen, würde die Natur davon völlig unberührt bleiben.

Wer ist also Teil wovon? Na klar, die Natur ist Teil des Menschen und nicht umgekehrt. Deshalb wäre es auch besser die Natur zu schützen.

Vielleicht führt genau diese umgangssprachliche Verwechslung dazu, dass kaum jemandem im Alltag bewusst ist, was eigentlich jedes Kind weiß. Nämlich, dass wir die Natur zum Leben brauchen.

Wie ich erfahre, ist dieser Gedankengang nicht einfach und nicht jedem direkt zugänglich. Das macht aber nichts, weil er für das Verstehen der weiteren Inhalte dieses Buches tatsächlich unerheblich ist! Denn ich glaube, bereits Ihre Antworten auf die ersten beiden Fragen haben Ihnen gezeigt, wer in Ihrem Zirkuszelt das Sagen hat. Und darauf kommt es an. Nicht darauf, holistische Betrachtungsweisen anzustellen. 

Sicher war es ungeschickt von mir, diese Frage an dieser Stelle zu formulieren. Denn was ich hier schreibe sind Sichtweisen. Nicht „Wahrheiten“. Und meine Absicht ist es nicht, den Leser zu verwirren – zumindest nicht an dieser Stelle 😉 –. Das kann aber durch meine Frage, wie ich zwischenzeitlich erfahren habe, leicht geschehen.

Für alle, die meine, in diesem Fall holistische Sichtweise, näher kennenlernen möchten, empfehle ich „Eros, Kosmos, Logos“ von Ken Wilber.

Seite 104

Wie bereits bei dem ersten Fragenblock geschrieben: Seine Hauptaufgabe ist es, zu überleben. Dazu sucht er Schutz. Dieser Schutz hat natürlich immer eine positive Absicht. Das Überleben. Auch dann, wenn er angreift. Es geht ihm aber nicht nur um das direkte Überleben. Auch das „soziale Überleben“ ist überlebenswichtig. Wäre er damals, vor 500.000 Jahren, und das ist auch heute noch sein Maßstab, von seinem Stamm, seiner Gruppe ausgeschlossen worden, hätte das ohne moderne Kleidung und moderne Waffen, in einer lebensgefährlichen Umgebung den sicheren Tod bedeutet. Ebenso ist seine Identität, sein Ich, sein Ego, aus seiner Sicht überlebenswichtig. Denn ohne dieses „Bild von sich selbst“, ohne seine Identität in der Gemeinschaft bekommt er Angst.

Außerdem will er seine Gene weitergeben. Sich selbst erschaffen.

Durch Erfahrung. Egal ob er diese Erfahrungen in der Welt da draußen oder in seinem Zirkuszelt macht. Denn das Gehirn kann gar nicht unterscheiden, ob es sich etwas nur gut vorstellt, oder ob es das in der Umwelt erlebt.

Durch den kleinen Professor, durch den Intellekt.

Der Urmensch muss es wollen und er muss dem Professor vertrauen. Zusätzlich muss es aus seiner Sicht noch Sinn machen. Wenn das, gemäß seines Maßstabes, nicht so ist, hat der schwache Stellmotor dem kräftigen Arm des Urmenschen nichts entgegenzusetzen.

Den Urmenschen, den kleinen Professor, die grauen Eminenzen, den Bauch, die Dame in grün, den Geschichtenbär, die lichtblaue Spannung, die lichtgrüne Spannung, die Wetterhäuschenfiguren, die Fahnenträgerin, die Teppichrollen, den Star, die Willis, die Zuschauer und die Dame im blauen Hosenanzug.

Die Zimmerpflanze, die hölzerne Balkenwaage, die Schlussfolgerungsleiter, die gelb-schwarze Klebetube.

Der Scheinwerfer streicht über Gedanken und Erinnerungen, die sich widersprechen. Daraufhin hat die lichtblaue Spannung ihren Auftritt und malträtiert den Urmenschen. Parallel dazu erscheinen unangenehme Gefühle im Bauch. Der Urmensch lässt den Scheinwerfer suchend über die Ränge mit den Zuschauern kreisen, um die unangenehmen Gefühle und die lästigen Lichtbögen los zu werden. Nun hat der Geschichtenbär seinen Auftritt. Er formt aus anderen Erinnerungen und Gedanken eine für ihn schlüssige Geschichte. In unserem Modell berührt er hierzu mit seinem Zauberstab die vorherigen widersprüchlichen Gedanken und Erinnerungen, damit sich diese auflösen. Dadurch verschwindet auch die lichtblaue Spannung, und angenehme Gefühle tauchen im Bauch auf.

Da kommt mir doch so eben Pippi Langstrumpf in den Kopf: „Ich mache die Welt, wie sie mir gefällt.“ Ja, diese Aussage hat „Geschichtenbärenqualität“ und ist gelebt dazu in der Lage, „Kognitive Dissonanzen“ abzubauen.

Es sind verschiedene Akteure, die sich innerhalb einer durchlässigen Grenze, gegenseitig beeinflussen.

Systemisch! In der Regel. Manchmal, wenn eine „dominante“ Ursache vorhanden ist, auch kausal.

Erst das Denken in Worten ermöglicht ein abstraktes Denken und schafft Bewusstsein. Wie wir in Buch 2 sehen werden, gehen Bewusstsein und Sprache miteinander einher.

Diese Frage ist mit dem Wissen aus Buch 1 noch nicht zu beantworten.

Durch Fragen und Dissonanz-Botschaften.

Weil der Urmensch den Auftrag hat, alles zu speichern, und er die lichtblaue Spannung, die stets auftaucht, wenn etwas nicht „rund“ ist, wie bei unvollständigen Informationen, nicht mag.

Seite 135

Den Istzustand.

Ziel und Verbindung.

Wenn ich mich an das halte, was ich sehe und höre, stelle ich fest, dass sie weder klare Ziele formulieren, noch den Ist-Zustand kennen, und auch keine tragfähige Verbindung zu den anderen Bürgern dieses Landes pflegen. Daraus schlussfolgere ich, dass es Manager sind, und von Führung, so wie sie hier beschrieben ist, keinen Schimmer haben. Aber: Liebe Leserin, lieber Leser, Sie können das ändern! Und Sie wissen auch schon wie.

Neben der Unkenntnis der Führungsprinzipien gibt es ein weiteres Indiz: Sie streiten über „richtig“ und „falsch“ von Maßnahmen ohne zuvor gemeinsam ein Ziel in den Wirkungsquadranten formuliert zu haben.

Klare Ziele und Politiker, die mindestens so gut führen wie managen können.

Seite 202

An den Wirkungsquadranten.

Um die Chancen zur Zielerreichung abschätzen zu können.

Sie können bereits im Vorfeld einschätzen, ob es sich für das Erreichen des Ziels lohnt, diese in Kauf zu nehmen. Außerdem werden Sie, wenn Ihnen auf Ihrem Weg zum Ziel diese Nachteile begegnen, nicht mehr überrascht reagieren, sondern vorbereitet agieren.

Weil Sie offen auch über mögliche Risiken reden und beim Eintritt von Exit-Szenarien, sowohl die gelb-schwarze Klebetube als auch die Orientierung in der Manege bleiben, und auch die Zimmerpflanze eine erfolgversprechende Höhe hat.

Er soll die Urmenschen aller Beteiligten so ansprechen, dass bei seiner Nennung sämtliche Indikatoren ins Bewusstsein oder zumindest die entsprechenden angenehmen Gefühle in den Bauch gerufen werden. Er soll der Identifikation mit dem Ziel und dem Unternehmen dienen.

Neben attraktiven Indikatoren, das Passen und das Wollen.

Seite 246

Ich halte es nicht für hilfreich, diese Fragen hier zu beantworten. Vielmehr wünsche ich mir für Sie, dass Sie die Antworten, zumindest die auf der grünen Karte, jederzeit, auch wenn Sie nachts geweckt werden, auswendig sprechen und schlüssig erklären können.

Nur eine steht auf einer grünen Karte. Und das ist: Ich halte mich für einen wichtigen und wertvollen Menschen. Und auch Dich halte ich für einen wichtigen und wertvollen Menschen. Darüber hinaus bin davon überzeugt, dass auf dieser Welt kein Mensch lebt, der nicht ebenso wichtig und wertvoll ist wie Du und ich. Und das unabhängig davon, wo er herkommt, wie krank, gesund, arm oder reich er ist.

Auch hier halte ich für es für viel nahrhafter, wenn Sie selbst die Antwort sprechen und schreiben.

Man braucht seine Komfortzone nicht zu verlassen, kann Opfer bleiben, hat Recht, kann sich mit anderen Opfern zusammentun, über die ungerechte Welt sowie über böse Menschen schimpfen und die Gemeinschaft genießen.

Sehr wahrscheinlich werden Sie freier, erfolgreicher und glücklicher sein.

Weil Sie stets über relativ viele Handlungsoptionen verfügen.

Ich halte es ebenfalls nicht für hilfreich, diese Fragen hier zu beantworten. Vielmehr wünsche ich mir für Sie, dass Sie die Antworten, zumindest die auf der grünen Karte, jederzeit, auch wenn Sie nachts geweckt werden, auswendig sprechen und sinnvoll nachvollziehen können.

Für mich gibt es da im Moment keinen.

Auch hier überlasse ich es Ihnen, sich ein lebenswertes und liebenswertes Land vorzustellen, das von 80 Prozent aller Bürger und von ebenso vielen aus anderen Ländern als vorbildlich bezeichnet wird.

Würden Sie mich fragen, welche ähnlichen Bücher es am Markt gibt, ich wüsste keins. Aber es gibt Bücher und Autoren, zu denen mein Buch eine gewisse Verwandtschaft aufweist. Das sind Daniel Kahnemans „Schnelles Denken, langsames Denken“, Friedemann Schulz von Thuns „Miteinander reden“ und die einen oder anderen Gedanken von Ken Wilber, die ich in meinem Buch aufgreife und nutze.

Natürlich freue ich mich auf Ihre Meinung zu meiner Veröffentlichung. Denn es wird hoffentlich weitere Auflagen geben, die auch von Ihrem Input profitieren sollen.